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Und so geht's bei uns im Freien ab: 30 Wanderer hören im Stehen ein Lied. Dann geht es weiter. Begleitung und Klaviereinspielung: Christina Ruttinger. Teilnahme auf eigene Gefahr. Bitte spätestens 3 Stunden vor Beginn anrufen: ++49-(0)8666-92 92 66 Bitte um feste Schuhe.
Mit Winterschuhen
(Profilsohle) fast wetterfest "Winterreise", Teil A: Vom berühmten Stadtpanorama führt der Weg in die Pallottinerkapelle (geheizt, WC; 11 Lieder, 1h 20 min). Dann zu "Am Brunnen vor dem Tore" und zum (bereits nächtlichen) "Leiermann" (35 min). Zugabe: Eigenkomposition Ausrüstung: besser warm als schön! Bitte verzichten Sie lieber auf Repräsentation zugunsten warmer Bekleidung mit entsprechenden Schuhen, da die Veranstaltung in die Nacht hinein führt. Bei winterlichen Bedingungen ist auch am Mönchsberg Skikleidung gerne gesehen (Wir passieren sogar eine traditionsreiche Übungswiese für die Salzburger Stadtkinder), und da auch ein paar Stiegen vereist sein können, sind selbst Wanderstöcke keinesfalls übertrieben. (Für Behinderte ist eine Wegabkürzung nach Absprache möglich). "Winterreise"/Salzburger Comfortvariante Außer den beiden "Repertoirevorstellungen" der "Winterreise" bieten die Naturfestspiele auch eine leichte Spaziervariante am Mönchsberg an (Nur Privatvorstellung, EUR 540.-/ behindertengerecht). Die nur 500m lange, asphaltierte Promenade führt fast ebenerdig nach vier Stationen vom Mönchsbergmuseum in die Pallottinerkapelle. Der Weg kann dabei auch gemäß der Schubertzeit bewältigt werden: Gegen Aufpreis steht ein Fiaker bereit. Für spezielle Gesellschaften ranken sich so selbst die vorgetragenen Lieder ganz exklusiv um den weltberühmten "Lindenbaum". Am schönsten wirkt unsere
"Winterreise" am (späten)
Nachmittag: Dabei erklingen die letzten Lieder vor der Kapelle im
Sonnenuntergang mit dem Blick auf die "Winterreise" Teil B: Ausgangspunkt: Parkplatz vor dem Haus Barmsteinweg 7, Marktschellenberg.
Salzburger ZauberflötenpromenadeNew
York Times, 31.10.05: Seine Einstellung ist jedoch faszinierend: Sein
Murren hat etwas Schrulliges, seine Apparaturen sind von liebenswürdiger
Absurdität. Er spiegelt Salzburger Lebensart wider, die Charme und
Spott, Jux und Empörung vermischt, um in schräger Form selbst zum
„Tribute to Mozart“ zu werden.
(Edward
Rothstein,
Critic at large) Was hat Mozart heute zu sagen? Dies beantwortet Tenor und Regisseur Werner Ruttinger in der geistreichen "Zauberflöten"- Parodie nach Art Johann Nestroys. Ein Spaziergang vor der schönsten Kulisse der Salzburger Altstadt zeigt humorvoll verschiedene Abgründe... Privatvorstellung ab EUR 540.- nahezu wetterfest. Für Privatvorstellungen auf Wunsch auch im Innenbereich. Mit geheimnisvollen Requisiten begibt sich das Publikum vom berühmten Altstadtblick von Station zu Station. Dabei entwickelt sich Papageno vom "Naturmenschen, der sich mit Schlaf, Speise und Trank begnügt" zum finanzerfahrenen Konsumenten: "Dann könnt' ich mit Fürsten mich messen,/ Und flöge nach Liechtenstein essen!" Seine Brautwerbung stellt selbst Don Giovanni in den Schatten... bei der brillanten "Bildnisarie" singt der Theaterdirektor: "Ich fühl' es, dass ein Vierfarbbild die Kassen des Hauses wieder füllt!" "Sarkastro" hat aus den "heil'gen Hallen" des Mönchsberg- Museums bereits gelernt... Über mehrere als "Weisheitsprüfungen" verpackte poetische Eulenspiegeleien gelangt der Tourist schließlich staunend zur berühmt- berüchtigten Humboldt- Terrasse. Am Abgrund erfährt er, was die Salzburger Geschäftswelt mit "das klinget so herrlich" wirklich meint. Unter den Zugaben gibt es außer Eigenem einen "Mozartkanon" zu entdecken, so echt wie die "echte" Salzburger Mozartkugel...
"Zauberflöte-
Backstage" (Deutsch,
auch Englisch) Innenraum- Variante der Zauberflötenpromenade mit eigentümlichen Salzburg- Fotografien im Hintergrund... Privatvorstellung auf Anfrage
"Wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert" (Jeremias 23:29) Felsengesang zum Karsamstag Selbst die Glocken schweigen. Über der hohen Felswand des Friedhofs St. Peter kündet der "Felsensänger" Ruttinger (in seiner eigenen Tonsprache) vom jüngsten Gericht. Bitte unbedingt vorher anmelden, denn dies ist die derzeit exklusivste Darbietung der Naturfestspiele, die nur durch die jahrzehntelange, gedeihliche Zusammenarbeit mit dem Konvent St. Peter möglich ist. Es handelt sich um ein "Work in progress" im Dialog mit der Landschaft. Ausnahmsweise ist der Friedhof für wenige geladene Teilnehmer für die Dauer der Aufführung (ca. 45 Minuten) nächtens geöffnet. Von der selben Stelle der Befestigungsanlage der Salzburger Festung (der sog. "Katze") von der sonst nur am Heiligen Abend die Bläser ihre volkstümlichen Weisen aus dem Dunkel in den eisigen Friedhof herabschicken, erklingen nach und nach alle "sieben Plagen" der Apokalypse. (Offenbarung 16). Im Scheinwerferlicht steht dabei der Felsensänger mit obligater Atemluftheizung angeseilt direkt über der 70m hohen, senkrechten Wand und singt unverstärkt zum Artilleristendenkmal herab. Wir danken den Salzburger Pfadfindern, den "Hausherren" der "Katze", die übrigens auch ein berühmter Standort für einen der "Jedermann"- Rufer ist. Bei ungünstiger Witterung kann die Aufführung auch an einem anderen Standort innerhalb des Friedhofes stattfinden. Sollte der Felsensänger erkranken, so ist eine Verschiebung des Termins nicht nur aus liturgischen Gründen völlig unmöglich: nur am Karfreitag und Karsamstag dürfen keine lauten Musikveranstaltungen in der Salzburger Altstadt genehmigt werden. Die übliche akustische Verkaufstapete der Mozartstadt würde diese -trotz aller stimmlichen Leidenschaft- stille Veranstaltung verunmöglichen. Ruttingers eigene Tonsprache (Der Begriff "Syntonik" hat nichts mit Sektentum zu tun) basiert auf der reinen Stimmung. Diese Musik sieht sich nicht nur in der Tradition der abendländischen Harmonik, sondern sucht eine Parallele zur naturnahen Philosophie außereuropäischer Tonleitern mit kleineren, und äußerst nuancierten Tonschritten. Für den unvoreingenommenen Hörer erinnert diese Tonsprache an die Renaissance, hat aber keinesfalls etwas mit dem Crossover- Modebegriff "Weltmusik" zu tun. Natürlich kann es auch in der Osternacht noch sehr kalt sein. Die Naturfestspiele experimentieren zur Zeit mit ein paar speziellen Sitzgelegenheiten für besondere Gäste -welcher Art auch immer. Rechtzeitig angemeldet kann man aber auch nötigenfalls eine Sitzgelegenheit und dazu je 1-2 Decken mitbringen. In jedem Fall bitte warme Kleidung und Schuhe!- anziehen. Der Standort ist schließlich an der Nordseite der berühmten Felswand.
Größte Freiluftbühne der Welt "Schubert am Abgrund" Lieder und Eigenes von den Barmsteinen, zwei hundert Meter hohen Felstürmen. Sa, 18.9. 14.00 Uhr (wetterabhängig, Ersatztermin 25.9.) Dauer ca. 2 Stunden. Treffpunkt ist direkt vor dem Anwesen "Knollehen" am Ende des "Mehlwegs" in Marktschellenberg. (Navi- Eingabe für den Parkplatz: "Mehlweg 17") Endpunkt der Veranstaltung: "Barmsteinweg 7 Marktschellenberg". Die Parkplätze sind überall äußerst rar, und dort sind die besseren Parkmöglichkeiten. Aufstieg von dort bis zum Ausgangspunkt etwa 20 Minuten. Es gibt auch noch ein bis zwei Parkplätze direkt an der Abzweigung Mehlweg- Barmsteinweg. Besonders Wanderfreudige können von Kaltenhausen oder der Dürrnbergstraße kommen: Eine äußerst lohnende Einstimmung! Bei "Youtube" finden sich unter "Naturfestspiele" zahlreiche Originalvideos. Nachrichten bitte unter info@naturfestspiele.at bzw. +49- 8666- 929266. Falls Sie Interesse an der "größten Freiluftbühne der Welt" haben, geben Sie uns bitte so rasch wie möglich Bescheid. Vater und Sohn (Tenor/Horn) treten gemeinsam am Felsen an! Das erinnert etwas an die grandiosen Zeiten der Gründung der Naturfestspiele 1994 mit Hörnern am Gipfel und ist ton- und sicherungstechnisch ziemlich aufwändig. Leopold kann auch seine erste syntonische Eigenkomposition für Horn und Elektronik vortragen: ein kurzes, leises Stück, für das sein Horn eigens vom Instrumentenbauer modifiziert wurde! Außerdem singt er Hugo Wolfs "Elfenlied". Bezüglich Ersatztermin wird am Veranstaltungstag um 12.00 entschieden: Hotline +49 -(0) 8666-929266. Bitte geben Sie uns auch Bescheid, ob Sie eine Fahrgemeinschaft bilden können. Teilnahme frei, Spenden erbeten. PS.: Diese Exklusiv- Veranstaltung wird nicht öffentlich beworben und findet übrigens genau in der Location des "Sound of Music"- Openings von 1965 (einer der größten Musikfilme der Welt) statt. 1996 berichtete die Süddeutsche Zeitung vierspaltig über die Naturfestspiele, 1998 wurde die Gründungs- Veranstaltung als "größte Freiluftbühne der Welt" ins Guinness Buch d. R. eingetragen, 2005, zum Mozartjahr, hat der Chefmusikkritiker der New York Times vierspaltig berichtet, 2006 das größte Printmedium Chinas, 2008 MBC Korea- TV in der Primetime für 8 Mio Zuseher: An der Reserviertheit der anwohnenden bayerischen Bevölkerung in Bezug auf Kulturdarbietungen abseits der Jodeltechnik hat sich seit den Dreharbeiten für "Sound of Music" (in der DVD- Neuausgabe deutlich dokumentiert) seit 1964 freilich nichts Wesentliches geändert...
2 Bläser begleiten den Sänger und bieten dem wandelnden Publikum Zwischenspiele vom Berggipfel herab. Im Finale wandert der Tenor im Wald mit dem Publikum, die Bläser spielen dazu in 500 m Entfernung (Schubert, Mozart) Für geschlossene Gruppen bieten wir auf Wunsch auch ein Regenprogramm mit Liedern die genau zur Stimmung der Landschaft passen.
Jubiläums CD: "Zehn Jahre 'Weltbrand'- Felsensängers Überraschungen zum Weltausklang." EUR 15.- + Versandspesen Die Jedermann-Gegenveranstaltung
der Naturfestspiele:
Das Opel Blitz Tanklöschfahrzeug stammt noch aus dem Zweiten Weltkrieg. Gleichsam noch mit dem Brandgeruch der Fliegerbomben war das hölzerne Fahrerhaus Redner- Noten- und Dirigierpult, Kommandostand mit dem Funkgerät, diente zum Spiel auf dem Keyboard mit der Gasmaske, für ein kabarettistisches Handpuppentheater und als regenfester Unterstand für die zusammengebastelte, komplizierte Elektronik. Die originale Alarmglocke läutete jede Veranstaltung ein. Dieses einmalige fahrbare Kulturdenkmal diente den Salzburger Naturfestspielen als Bühne für ihre 10 apokalyptisch- zeitkritischen Veranstaltungen in der Altstadt von 1996-2005. Im "Mozartjahr 2006" wurde die Sache eingestellt: Die Naturfestspiele erhielten keinen einzigen Groschen aus dem für das Mozartjahr eingerichteten Subventionstopf. Die Durchführung der alljährlichen Veranstaltung in der Salzburger Franziskanergasse -die bereits 1991 ihren Anfang mit einer eigens komponierten Turmmusik nahm- während der Festspielzeit wurde vom Bürgermeister untersagt. Der Felsensänger wäre auch gerne für die linke alternative Szene in Salzburg umsonst aufgetreten. Aber denen war die Sache nicht einmal einen Blick auf die Website wert. Und das immerhin nach dem Vierspalter in der New York Times... Die medialen Raketenerfolge der letzten drei Jahre konnten wir nicht in bare Münze umsetzen (zuletzt MBC Global TV Korea mit 8 Millionen Zusehern): Schon gar nicht den Salzburg- kritischen Vierspalter der New York Times. Im Gegenteil sehen wir uns nach dem Verbot unserer "Weltbrand"- Veranstaltung weiteren, gewissen Schwierigkeiten seitens der Salzburger Bürokratie gegenüber. So forderte eine Amtsperson, (für welche per eigenem Gesetz eine ansonsten nicht mehr übliche hohe Gehaltsgruppe eingerichtet worden war) von uns eine "unandressierte Honorarnote" [sic]. Dies dürfe man freilich nicht als "Schickane" [sic, wie "Schickeria"] verstehen... Diese seit Jahrzehnten erstmals auftretenden Schwierigkeiten bei der Abrechnung der Jahressubvention (EUR 700.- für 7 öffentliche Auftritte) zogen sich das ganze Geschäftsjahr 2007 hin, bis alle Einreichtermine für staatliche Förderungen vorbei waren. (2006 haben wir aus dem ganz speziellen Steuertopf für das Mozartjahr auch keinen Groschen erhalten.) Niemals seit der Gründung der Naturfestspiele 1994 -damals sowieso nicht- hat je ein Kulturbeamter oder gar ein Politiker eine einzige unserer Veranstaltungen besucht, um sich etwa ein Bild zu machen, was bei uns mit den Steuergeldern passiert... Wie heißt es doch: Oft denkt man im Leben: Es ist aussichtslos, aber:......... Es kommt noch schlimmer... Auf der CD wird ein virtueller österreichischer Privatsender vorgestellt: 10 Jahre österreichischer Zeitgeschichte mit Hintergrundinformationen über den wirklichen Sachverhalt der einzelnen Nummern. Ein "Herr Hofrat" gibt auch verschiedentlich Kommentare ab: So etwa tritt er dafür ein, das "Kunst-Staatssekretariat" aus Marketinggründen in "geil-staatssekretari.at" umzubenennen. Das naturgemäß traditionelle Geschichtsverständnis mancher Salzburger ist mit einem authentischen Satz dokumentiert: "Man kann über den Hitler sagen, was man will. Aber der Hitler hat sich immer an die Gesetze g'halten..."
P.S.: Glaubt man an die Salzburger Politiker, so fährt in Salzburg nur mehr der reiche Mann gen Himmel auf!
Salzburger Weihnachts- Grippe Mit der "Zauberflötenparodie" haben wir zwei Musikkabarettprogramme als Privatvorstellung anzubieten, die man überall auf der Welt auch im Innenbereich aufführen kann. Für "gebildete Stände" aus der Rechtschreibung geheimbündlerisch ersichtlich- geht es bei der "Salzburger Weihnachts- Grippe" um die winterliche "Zivilisationsseuche" (so der medizinische Terminus), welche sich -und wer ist nicht angesteckt?- mutmaßlich vom Salzburger Christkindlmarkt her ausbreitet. Sie wissen: in einem touristischen Betrieb, -wie mittlerweile auch in einem kulturellen-, bekommen Sie alles das zu hören, was Sie, -also die Mehrheit der Vollzahler-, wollen. Bei den Salzburger Naturfestspielen sogar noch etwas mehr... Unsere Vortragsweise besitzt jedoch Tradition, wie ein Blick in Riemann's Musiklexikon unter dem Stichwort "Bänkelsang" zeigt: "Aus dem 16. Jh. sind Flugblattdrucke erhalten, die von Zeitungssängern vorgetragen und feilgeboten wurden. Diese Sänger sind die Vorgänger der Bänkelsänger, die seit dem 17. Jh. auf Gassen und Märkten aktuelle Ereignisse des öffentlichen wie des privaten Lebens (Katastrophen, Verbrechen, Hinrichtungen) in belehrender Absicht vortrugen und gedruckt verkauften." Wohl gemerkt: in belehrender Absicht... "Noch um die Mitte der 1920er Jahre waren Bänkelsänger auf den Jahrmärkten [...] anzutreffen. Der Ausdruck Bänkelsang kommt von Bänkel [Verkleinerungsform von Bank], auf dem der Vortragende stand. [] Es war üblich, den Vortrag durch große Bildtafeln (Schilder) zu ergänzen." Durch die teils ungewöhnlich brisanten und genau recherchierten Themen ziehen sich zwei Leitfäden: Die krankhaften Allmachtsphantasien des Konsums als Religionsersatz einerseits und andererseits -tatsächlich ein weihnachtlicher Gedanke- die Menschwerdung und der Umgang mit dem Leben als solchen. Religiöse Themen bleiben unberührt, sieht man von ein paar Bildzeitungs- Schlagzeilen ab: Eine Sekte verkauft einen Cocktail aus Gruppensex und Ufoglauben und will Jesus Christus klonen! Im schwarzen Humor der schlichten Bänkelsangtradition -mit selbstgemachten ungewöhnlichen Salzburgfotos als Hintergrund und dem gesanglichen Wirken des "Felsensängerknaben" und als Handpuppenspieler- entsteht ein packender Kontrast zwischen einer relativ naiven Präsentationsform und den gehobenen musikalischen wie sprachlichen Ansprüchen: "Natürlich, Sie denken jetzt: Mein Gott, was kann in einer Plastikpuppe schon groß vorgehen, die hat ja nicht einmal ein Hirn! Aber Sie vergessen dabei: Mein Kopf ist aus PVC und daher -in Gegensatz zu Ihrem- praktisch unverrottbar." Die Salzburger Kulturszene - Bittgänge verlaufen grundsätzlich in provinziellem Amtszynismus- kann natürlich nicht ganz unberührt bleiben. Dennoch setzen wir unserem -gerade dem Kindergarten entwachsenen- Kind nicht den üblichen Mozartzopf auf, einfach deshalb, weil der ja auch von allen anderen benutzt wird. Man müsste sonst womöglich mit Kopfläusen rechnen... Weihnachten ohne Österreichklischees ist undenkbar: "So wunderschöne Lieder wie das Lied Mariandl von Franzl Lang [...] voll Gefühl und Harmonie, werden seit langer Zeit nie mehr komponiert." liest man in einem Weblog. So hat der Felsensänger seinem Knaben ein Liedchen geschrieben: "Es war einmal ein Mäderl, Ein Mäderl aus der Wachau: Die Haar' als wie ein Engerl, Die Äugerl wie d' Donau so blau! Blauensteiner Elfie ward sie genannt: Beliebt, bekannt am weiten, weißen Donaustrand! Das liebe, schlaue Engerl: Es hatte nur ein Problem: Es hatte am Rouletttisch kein richtiges System. (Refrain: ) Nichts kommt ihm gleich, ideenreich, Dem Monster aus Österreich! Der Schmäh macht manchmal totenbleich Bei dem Monster aus Österreich... Im Land der Phantasie Blühet jedem Belang sein Genie!" Das Extrazimmer im Augustinerbräu fasst 40 Personen. Die Veranstaltung ist auf Verlangen des Publikums immer noch ungekürzt und dauert insgesamt knapp zwei Stunden. Darin enthalten sind allerdings zwei kommode Pausen à 10 Minuten. Reservierungen: info@naturfestspiele.at Tel. ++49- (0)8666- 92 92 66
Der "Felsensänger"- Kreuzweg (auf Anfrage) Es gibt keine neo- barocken Bilddarstellungen und es wird nicht jedem gefallen: Der Kreuzweg des Felsensängers Ruttinger verknüpft die traditionellen vierzehn Stationen mit seriös recherchierten Quellen zum globalen Zeitgeschehen. Als Komponist interpretiert er das Geschehen bisweilen etwas unkonventionell: "Die Soldaten bringen das Kreuz" mit der Melodie von Mozarts "Eine kleine Nachtmusik": In diesem merkwürdigen Männerquartett hört man den zweiten Tenor nageln, während der später bei der Kreuzigungsszene zitierte Hauptmann - an den "Osmin" aus Mozarts "Entführung" erinnernd- als zweiter Bass seine Leute bei Laune hält: "Wichtig ist nur der Bericht: Jeder Nagel, er entspricht aktuellem Körpergewicht. Das and're kümmert Rom nicht..." Im Refrain tritt auch der "Felsensängerknabe" Ruttingers in Erscheinung: "Brave Leute- Sie tun ihre Pflicht." Bei der sechsten Station reicht Veronika Jesus das Schweißtuch unter den Arbeitsbedingungen im globalen Textilmarkt. Ein Marienlied -gesungen vom Felsensängerknaben- wird der EU- Säuglingsprostitution gegenüber gestellt. Den Kreuzestod selbst (in originaler Lutherübersetzung und dem Abwurf der ersten Atombombe gegenüber gestellt) plant Ruttinger in seinem eigenen Tonsystem. Die Szene sollte auf einer Befestigungsanlage der Salzburger Festung -der "Katze"- vorgetragen werden, die Nachfrage nach dieser Idee war allerdings zu gering, um das Projekt bis jetzt letztendlich zu realisieren. So sind Teile davon in die übliche Osternachts- Veranstaltung übernommen worden.
PREISE für geschlossene Vorstellungen (keine Mehrwertsteuer enthalten) "Winterreise" Teil
A Dauer 2:00 (gerne auch kürzer); 14 Lieder, eine Zugabe; mit Begleitperson, (Kommentar d/e) Station in der geheizten Pallottinerkapelle, Toilettenbenutzung. EUR 540.- "Winterreise" Salzburger Comfortvariante Behindertengerechte Kurzfassung aus dem gesamten Liedprogramm der "Winterreise": 8 Lieder, Zugaben nach Wunsch. Station in der geheizten Pallottinerkapelle, Toilettenbenutzung. EUR 540.- "Winterreise" Teil
B Dauer
1:30; 10 Lieder, 1-2 Zugaben, mit Begleitperson und Kommentar,
exklusive Privatvorstellung für ca. 30 Personen EUR 600.- "Winterreise" Backstage (Familienvariante z.B. als Geburtstagsgeschenk!) ab EUR 350.- Dauer -je nach Wunsch- 1:50 Skurrile Anekdoten rund um die - oftmals beargwöhnten Auftritte des Mannes mit der suspekten Atemluftheizung- sowie historische Hintergründe, die man sonst sicher nicht erfährt, bilden einen eigentümlichen Kontrapunkt zu den authentischen Liedern. Bisweilen wirkt auch schon unser "Felsensängerknabe" tatkräftig mit...
"Winterreise" A-
Teil/Sparvariante Dauer 1:30; 6 Lieder, eine Zugabe ohne Zusatzoptionen. English commentary. EUR 350.- "Zauberflötenpromenade"
(Deutsch) Mönchsbergspaziergang in Salzburg: 6-7 Mozartnummern, 1- 3 Zugaben, 1 1/2 Stunden, auf Wunsch auch länger Privatvorstellung EUR 540.- "Zauberflöte-
Backstage" (Deutsch) Innenraum- Variante der Zauberflötenpromenade mit eigentümlichen Salzburg- Fotografien im Hintergrund... Privatvorstellung EUR 540.- "Magic
Flute Parody"
(English) "A Singing Hiker Who Scales the Heights of Mozart Opera" (New York Times) Delicate parody of the "Magic Flute" in best tradition of Johann Nestroy. A walk across the Moenchsberg with the tenor Werner Ruttinger leads along the abyss of the panorama. The typical "Schnürlregen" (rain) is part of the scenery. English commentary. (1h48min) 5-6 Mozart- pieces, 1-3 Encores. All arias sung in English! EUR 540.- Largest open-air stage in the world: "Schubert am
Abgrund"- die größte Freiluftbühne der Welt je nach Witterung bis zu 14 Stationen, der Sänger ist bis zu 500m entfernt; Dauer: 2 (+ 1 Stunde) EUR 770.- Festvorstellung mit 2 Bläsern: EUR 2500.-
Teilnahme -wie bei jeder geführten Wanderung- auf eigene
Gefahr. Zahlungsbedingungen: Vorkasse,
1 Woche vor der Veranstaltung. Kontakt: E-Mail: info@naturfestspiele.at
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